Aktueller Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Moritzburg

Vorsitzender: F r e n k e l, Patrick


Jahrgang 1974

verheiratet

Wirtschaftsingenieur

Moritzburg
OT Friedewald

 

Führungswechsel in der Moritzburger CDU

Am 18. Januar 2017 wählten die Mitglieder des Moritzburger CDU-Gemeindeverbandes einen neuen Vorstand. Otmar Schwalbe, der bisherige CDU-Chef, kündigte an, nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. "Zehn Jahre lang durfte ich unseren Gemeindeverband führen. Wir haben in unseren Reihen viele kluge und engagierte Köpfe. Deshalb freue ich mich besonders, dass mein bisheriger Stellvertreter Patrick Frenkel bereit ist, ab jetzt zu übernehmen", begründete Schwalbe seine Entscheidung.

Der 42-jährige Wirtschaftsingenieur Patrick Frenkel aus Friedewald wurde anschließend von den Mitgliedern einstimmig gewählt. "Die CDU ist in Moritzburg die größte politische Gruppierung, sie stellt die meisten Gemeinderäte und hat immer ein wachsames Auge aufs Rathaus. Wir werden auch in Zukunft "Kante" zeigen, besonders im Hinblick auf Ortsentwicklung und Gemeindehaushalt. Gerade letzterer darf nicht zum Spielball kurzsichtiger Interessen werden und unsere Kinder und Enkel künftiger Gestaltungsmöglichkeiten berauben. Immer getreu unseres Mottos "Kümmern statt versprechen!", stimmte Frenkel in seiner Antrittsrede auf die bevorstehenden Aufgaben ein.

Patrick Frenkel ist evangelisch-lutherischer Christ, verheiratet und hat eine 6-jährige Tochter. Beruflich ist er in leitender Position bei einem mitteldeutschen Energieversorger tätig.

Außerdem wurden in den Vorstand gewählt:
   > Yvonne Olivier als stellvertretende Vorsitzende,
   > Christian Junker als Schatzmeister,
   > Otmar Schwalbe als Schriftführer,
   > Percy Rooks, Detlef Schmoranzer und Ingo Richter als Beisitzer,
   > Henry Naumann als Mitgliederbeauftragter,
   > Kerstin Mißbach und Barbara Rühle als Kassenprüfer.

Anregungen und Hinweise schreiben Sie uns an: frenkel4moritzburg@t-online.de

Ihr Otmar Schwalbe


Der neugewählte Vorstand


v.l.n.r. Henry Naumann, Yvonne Olivier, Otmar Schwalbe, Patrick Frenkel, Ingo Richter, Detlef Schmoranzer, Percy Rooks und Christian Junker

Wiederherstellung eines Gedenkortes?

Bereits im September 2015 freute sich Bürgermeister Hänisch, dass der Gedenkort an den Besuch des vietnamesischen Staatspräsidenten Ho Chi Minh erinnert, aus dem Vergessen geholt wird. Er rief auf, diese „interessante und spannende Geschichte der Völkerverständigung“ aufzuarbeiten. In der letzten Ausgabe des Gemeindeblattes sagte er seine Unterstützung für das Projekt zu.

Widmen wir uns den historischen Tatsachen! 1955 schickte das sozialistische Nordvietnam 350 Kinder in das sozialistische Bruderland DDR. Die Kinder verdienter Kader wurden vier Jahre auf dem Gelände der Diakonie in Moritzburg unterrichtet und lernten Deutsch.

1957 besuchte der damalige Präsident Ho Chi Minh Moritzburg und sozialistisch korrekt wurde ein Personen-Kult-Gedenkort errichtet. Eine Völkerverständigung waren weder das Senden der Kader-Kinder noch der Besuch.

Woran sollen wir uns an diesem „Gedenkort“ erinnern? An Kinder die zwangsverschickt wurden, an den Werkhof zu DDR-Zeiten? Oder etwa an einen Diktator, der 200.000 politische Gegner in Straflager sperrte? Wollen wir an einen Mann erinnern, dessen Vietcong in der Kaiserstadt 1968 innerhalb von drei Wochen 3.000 Zivilisten ermordete? Ho Chin Minh, der „liebe Onkel Ho“ führte eine Landreform durch, bei der die Grundbesitzer nicht nur vertrieben, sondern auch gefoltert und umgebracht wurden. Dieser „liebe Onkel Ho“ unterdrückte Kunst und Kultur.

Soll ausgerechnet auf dem Gelände einer christlichen Einrichtung ein Diktator gelobt werden und freundlich der sozialistischen vietnamesischen Republik gedacht werden, in der heute christliche Gottesdienste (ca. 6,5 Mio. Christen leben in Vietnam) einer staatlichen Genehmigung bedürfen. Wollen wir uns in Moritzburg staatlich verordnete Kinderland-Verschickung als Völkerverständigung verkaufen lassen?

In Moritzburg darf kein Personenkult für einen kommunistischen Diktator betrieben werden, nur weil einige heute erfolgreiche kommunistische Kader in Vietnam sich gerne an ihre Zeit in der DDR erinnern. Deshalb die Aufforderung an Bürgermeister Jörg Hänisch: Unterstützen Sie keine Geschichtsverklärung und Huldigung kommunistischer Diktatoren und erklären Sie einem Gedenkort für Ho Chi Minh in Moritzburg eine klare unmissverständliche Absage.

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